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Das Wort zum Freitag - Neuigkeiten aus Österreich

07.01.2018


 

Österreich und Europa - Rechts das Symbol des Rates der pastafarianischen Kirchen Europas

Foto: pastafari.at

 

Es gibt Neuigkeiten aus Österreich. Auch dort müssen unsere Glaubensbrüder vor Gericht um ihre Anerkennung kämpfen. Sie beanspruchen die Rechtspersönlichkeit der religiösen Bekenntnisgemeinschaft. Anders als in Deutschland entscheidet in Österreich der Staat nach klaren Vorgaben, wer das werden kann. Nachgewiesen werden müssen mindestens 300 Mitglieder und  ein religiöses Leben und Brauchtum. Sie ist die Vorstufe zur gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaft mit dem Status der Körperschaft des öffentlichen Rechts. Voraussetzung für die Anerkennung als solche wären dann 17000 Mitglieder und mindestens 20 Jahre Existenz.

 

Nachdem in Vorprozessen erst mal festgestellt werden musste, wer überhaupt für die Entscheidung zuständig ist, ging es nun um die Anerkennung selbst. Der Richter scheint seine Arbeit ernst zu nehmen. Der Fall wurde nicht sofort entschieden. Um sich ein Bild zu machen, ob es erstens wirklich 300 Mitglieder gibt und ob die zweitens ein gemeinsames religiöses Leben haben, will er in mehreren Verhandlungstagen diese 300 Mitglieder als Zeugen laden.

 

Wir dürfen gespannt auf den Ausgang sein.

 

 

Eine andere Neuigkeit schickte uns ein österreichischer Bruder, den wissenschaftlichen Nachweis der Existenz des Fliegenden Spaghettimonsters. Den kann ich euch natürlich nicht vorenthalten.

 

Die wissenschaftliche Begründung der tatsächlichen Existenz des Fliegenden Spaghettimonsters

von Sepp Rothwangl

 

Die Existenz des vom US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson postulierten Spaghettimonsters kann sowohl durch Erkenntnisse kosmisch-mythischer Weltanschauung, wie auch durch moderne Astronomie erklärt werden. Der Sitz des Spaghettimosterns unserer Galaxis kann im Zentrum unserer Milchstraße inmitten eines Schwarzen Lochs identifiziert werden.

 

1. Die Erklärung aus antiker mythischer Weltanschauung:

Es ist eine zahlreich verbreitete Überlieferung vielen antiken Philosophen und Autoren, dass das weiße Band der Milchstraße der Weg der neugeborenen Seelen hinab zur Erde, aber auch der Weg der toten Seelen zurück zum Himmel ist (1). Für Platon und zahlreiche seiner Epigonen galten die Schnittpunkte der Sonnenbahn (Ekliptik) und der Milchstraße als die beiden Tore zum und vom Himmel, welche die Seelen über die Planeten wie auf einer Leiter erklommen. Auch im Mithraskult und dem Mysterium von Eleusis, dem jahrtausendelangen Staatskult der Athener ist das überliefert. Das Zodiakalllicht, welches an bestimmten Tagen des Jahres entlang der Ekliptik sichtbar ist, und sich entlang des Tierkreises erstreckt, wo auch die Planeten laufen, entsprach dieser Leiter und kreuzte im Frühling einerseits bei den Sternbildern Zwillinge und Stier und im Herbst bei bei Skorpion und Schütze gegenüber das Band der Milchstraße (2, 3, 4).  Freilich war der Umstand, dass sich ein Schwarzes Loch im Zentrum unseres Spiralnebels befindet, einst noch nicht bekannt, doch die christliche Identifizierung der Milchstraße mit dem daemon meridianus (High noon devil oder Mittagsdämon) als dem Sitz des mächtigsten aller Geister (5) legt den Schluss nahe, dass dieser Dämon im Zentrum der Milchstraße sitzt.

 

2. Die Erklärung aus moderner Sternkunde:

Wie die Beobachtungen durch moderne Sternkunde erwiesen ist, befindet sich in Richtung des Sternbilds Schütze das galaktische Zentrum ein Schwarzes Loch, womit sich eine antike Ahnung bewahrheitet.

Zeitrafferaufnahmen der ESO mit dem VLT von Fixsternen, die das Schwarze Loch mit ungeheurer Geschwindigkeit in elliptischen Bahnen wie Planeten umrunden, machen dies deutlich: Siehe: https://http://www.youtube.com/v/r3qSr5HmGkI und

https://http://www.youtube.com/v/duoHtJpo4GY

 

Der Begriff Spaghettisierung, eine Eigenschaft, die dem Spaghettimonster zugeschrieben wird, stammt vom weltberühmten Physiker und Astrophysiker Stehen Hawking aus dessen Buch A Brief History of Time (deutsch: Eine kurze Geschichte der Zeit) (6). Gemeint ist damit die Wirkung der starken Gezeitenkraft in der Nähe eines großen Gravitationspotentials, wie es bei Schwarzen Löchern auftritt. Jedes Objekt, das in die Nähe eines Schwarzen Lochs gerät, wird von diesem wie eine Nudel in die Länge gezogen, bevor es vom Schwarzen Loch geschluckt wird und jenseits des Ereignishorizonts verschwindet (7).

Vermutlich befinden sich in den Zentren auch anderen Galaxien Schwarze Löcher, wo sich weitere Spaghettimonster befinden könnten. Noch unbewiesen ist die Theorie der Wurmlöcher, dies sind theoretische Gebilde, erstmals  im Jahre 1935 von Albert Einstein und Nathan Rosen beschrieben und deshalb ursprünglich Einstein-Rosen-Brücke genannt. (8) Wie bei einem Tunnel könnte ein Wurmloch, speziell bei Verbindung eines Schwarzen Lochs und eines Weißen Lochs als Schwarzschild-Wurmloch dienen, das nur in eine Richtung durchquerbar ist. Prinzipiell ist es denkbar, dass Wurmlöcher zwei Orte derselben Raumzeit oder zwei unterschiedliche Raumzeiten eines Multiversums miteinander verbinden, wodurch verschiedene Spaghettimonster untereinander kommunizieren könnten (9)

 

(1) Herbers, Klaus; Hrsg.: Jakobus und Karl der Grosse: von Einrads Karlsvita zum Pseudo-Turpin . Gunter Narr Verlag, 2003

(2) Beke Latura, George : Plato’s Visible God: The Cosmic Soul Reflected in the Heavens (https://www.academia.edu/1936800)

(3) Beke Latura, George:  Plato’s X & Hekate’s Crossroads – Astronomical Links to the Mysteries of Eleusis (https://www.academia.edu/9702551)

(4) Beke Latura, George : Plato’s Cosmic X: Heavenly Gates at the Celestial Crossroads (https://www.academia.edu/9702551)

(5) Bertola, F.: The Milky Way through the Ages: An Iconographic Journey. Cosmology Across Cultures ASP Conference Series, Vol. 409 (http://adsabs.harvard.edu/abs/2009ASPC..409..237B)

(6) Hawking, Stephen: ine kurze Geschichte der Zeit. rororo science Sachbuch, 1998

(7) Sterne und Weltraum: http://www.spektrum.de/artikel/833532

(8) Wikipedia: Wurmloch (https://de.wikipedia.org/wiki/Wurmloch)

(9) Vaas, Rüdiger: Tunnel durch Raum und Zeit. 7. Auflage. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2015

 


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Impressum: Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V.

17268 Templin, Schulzenfelde 9. Vors. Rüdiger Weida eingetragen unter VR3831 NP gemeinnützige Körperschaft 062/142/02539
Inhaltlich verantwortlich: Rüdiger Weida, Schulzenfelde 9, D-17267 Templin


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