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Das Wort zum Freitag -
Das Pastafaritum gehört zu Deutschland

18.02.2018


 

 

 

Streit in den Medien. Polonkel (Kofferwort aus Politik und Onkel) Wulf hatte seinerzeit erklärt, der Islam gehört zu Deutschland, Polonkel Seehofer behauptet nun das Gegenteil. Die Muslime gehören zu Deutschland, aber nicht der Islam.

Groß(e)Mutter Merkel fand das schrecklich böse und hat ihre Version verkündet: "Diese Muslime gehören auch zu Deutschland, und genauso gehört ihre Religion damit zu Deutschland, also auch der Islam." 

 

So einfach mal aus dem Bauch heraus war für mich klar, Polonkel Seehofer hat Recht. Wenn da nur nicht seine Begründung gewesen wäre: Deutschland wäre durch das Christentum geprägt, was man schon an den Feiertage sehen könnte.

 

Sofort fällt auf, Merkel und Seehofer verstehen unter "gehört zu" jeweils etwas anderes.

Hier bewundere ich Angela für ihren ungeheuren Mut. Hätte ich ihr so nicht zugetraut. Der gehört schon dazu, um, wenn auch nur durch die Blume, zu sagen: 

 

"Der Nationalsozialismus gehört zu Deutschland". 

 

Recht hat sie, jedenfalls nach ihrer Definition von "gehört zu" die alles umfasst, was es in Deutschland gibt. Dann natürlich auch diese Nazis und genau so ihre Ideologie, der Nationalsozialismus.

 

Letztlich war Horst aber genau so mutig. Er sagt das Gleiche. Auch wieder durch die Blume, in dem Fall wahrscheinlich aus Weißbier. Vielleicht war es sogar ein ganzer Blumenstrauß. Dann hätte er auch eine Entschuldigung, denn ab einem gewissen Pegel setzt das Gehirn halt aus und man macht sich zum Horst.

 

Mutter Merkel hat diese Entschuldigung nicht. Hat sie einfach die Tragweite ihrer Behauptung nicht gesehen? Wie peinlich wäre das denn? Wer so offenkundige Wahrheiten nicht erkennt, kann doch unmöglich so ein großes Land lenken? Oder wäre das gar nicht so schlimm, weil das eh von Lobbyisten regiert wird?

 

Oops, ich wollte gar nicht politisch werden. Also schnell zurück zum Thema.

 

Beide Positionen, "gehört zu" als "gibt es in diesem Land" oder als "haben dieses Land geprägt" zu verstehen, scheinen nicht geeignet zu sein.

 

Wie wäre es mit "haben unsere Gesellschaft zu dem gemacht, was sie ist"? 

 

Dann bräuchte man nur noch Klarheit, was das denn war. Was gar nicht so schwer ist.

 

Unsere Gesellschaft ist eine offene, eine, in der das Individuum zählt und nicht der Wille der Gruppe. Ein Ansatz, der so weit weg von Judentum, Christentum und Islam ist, dass sofort klar wird, keine Religion gehört zu Deutschland.

 

Diese Werte, die heute gelten und die auch unsere Gesetze prägen, sind die, die seit Aufklärung und Humanismus die damalig christliche Prägung immer mehr zurück gedrängt haben bis sie unwichtig geworden ist. Wir alle können mehr als froh darüber sein, sonst würde wohl noch heute wie zur Zeit Karls des Schlächters ausgepeitscht, wer das Vaterunser nicht kann.

 

Wie diese Werte des Humanismus, besonders in der modernen Form des evolutionären Humanismus, gehören alle zu Deutschland, die sie vertreten.

 

Womit dann der Kreis geschlossen ist:

 

Das Pastafaritum gehört zu Deutschland!

 


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