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Das Wort zum Freitag - Die Geschichte vom Lichterpiraten

17.12.2015


 

(für Zoe, Tarek, Ava und alle, die sich nichts vormachen lassen)

 

Weihnachtsmann, Christkind, Osterhase, böse Götter, lieber Gott, Feen, das FSM, der Nikolaus, Zwerge und wie sie alle genannt werden, beeinflussten und beeinflussen das Leben vieler Menschen.

 

An einige dieser Phantasiegestalten glaubten wir fast alle in frühen Kindertagen. An andere glaubt mancher Erwachsene weit über das Kindesalter hinaus, viele ein Leben lang. Selbst wir Pastafari könnten sehr glaubensstark sein, wäre da nicht der Wunsch unseres geliebten Monsters, ständig an allem zweifeln.

 

An einen kann aber Groß und Klein ohne Zweifel glauben. Er steht auch nicht in der Reihe der von mir aufgezählten Fabelwesen und Phantasiegestalten. Es ist der Lichterpirat.

 

Wer das ist?

Jeder, der zum Nudligen Lichterfest alles daran setzt, in Augen zu schauen, die wie Lichter strahlen. Es kann der Papa, Opa, Bruder aber auch die Tante, Mama oder irgend jemand sein, der dich kennt und sehr lieb hat.

 

Wieso nennen wir ihn dann Lichterpirat?

Die Geschichte ist so alt, dass sie schon fast nicht mehr wahr ist. Von ganz kritischen Pastafari wird sie sogar angezweifelt. Also macht euch euer eigenes Bild über das, was ich jetzt erzählen möchte.

 

In den Wochen vor dem Nudeligen Lichterfest zogen sich vor sehr langer Zeit die Piratenfamilien immer mehr in ihre Häuser zurück, denn es wurde draußen kälter und kälter. Frauen und Kinder tragen emsig Vorbereitungen, um das bevorstehende Fest zu einem Glanzpunkt zu gestalten. Am meisten aber freuten sie sich, dass ihre Väter, Brüder, Onkel endlich einmal dem Meer den Rücken kehrten, um längere Zeit zu „Landratten“ zu werden.

 

Da um diese Jahreszeit die See nicht selten gefährlich ist, war die Vorfreude auf die Ankunft immer auch mit Sorge gepaart. Um den Kindern die Angst zu nehmen, dachten sich die klugen Piratinnen etwas aus. Sie gaben den Kindern kleine Zettel und baten sie, ihre guten Wünsche für die Piraten auf See aufzuschreiben. Diese Zettel wurden dann zum Leuchtturm gebracht und dort an zentraler Stelle verwahrt. Später wandelte sich das, da nicht jedes Piratendorf einen Leuchtturm hatte. So fand man andere zentrale Plätze, um die Zettel zu deponieren. Wichtig war ja, dass die guten Wünsche die erreichten, für die sie bestimmt waren. Unser Fliegendes Spaghettimonster half tatkräftig mit, die Wünsche zu erfüllen. Es hielt seine Nudeligen Anhängsel schützend über die Piraten auf See. Außerdem fand Es immer eine Lösung, die Zettel auf schnellstem Wege den Empfängern zukommen zu lassen.

 

Im Laufe der Jahre gewöhnten sich die Piraten an diese Zettel und hielten, sobald sie an Land kamen, schon vorfreudig Ausschau nach den Zetteln. Schließlich bedeutete es ja, dass die Piraten erwartet, gebraucht und geliebt wurden. Es dauerte nicht lange und sie revanchierten sich, indem sie für ihre Lieben kleine Geschenke mitbrachten, um gleichfalls Freude ins Haus zu bringen. Leider hatte nicht jeder Pirat bei der Wahl seiner Geschenke ein wirklich glückliches Händchen. Aber Piratenkinder sind bekanntlich helle. Zu den guten Wünschen für die Piraten auf See fügten sie bald ihre eigenen Wünsche hinzu. Das half so manchem Piraten aus der Patsche. Nun hatte er den Kopf für den Kampf auf See wieder frei, was nicht unwichtig war, wollte man gesund wieder nach Hause kommen, um beladen mit Geschenken endlich an die Tür zu klopfen und so das Nudelige Lichterfest zu eröffnen.

 

Klopft heute irgend jemand aus eurer Familie an die Tür, angezogen wie ein Pirat und mit einigen Geschenken im Gepäck, dann ist sonnenklar, wer das ist.

 

Ich wünsche allen Pastafari groß und klein, dass sich auch in diesem Jahr am 24.12. wieder, wie seit Alters her, euer Lichterpirat einfindet.

 



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