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Retrospektive

21.11.2011


Vorgestern war es so weit: die erste große Zahl steht im Counter. Ein stattliche Zahl, die sich etwas relativiert, wenn man den Zeitraum mit einbezieht. Die aber auch wieder steigt, wenn man die interne Bloggerstatistik aufruft, die, aus welchem Grund auch immer, fast die doppelte Zahl an täglichen Klicks präsentiert wie der Counter. Gegenwärtig liegt der Blog da konstant irgendwo zwischen 100, und wenn es was Neues gibt, 200 Klicks täglich. Es hat sich also was entwickelt in den Tagen seit dem 02.12.2005, als ich den Blog eröffnet und das erste Posting geschrieben habe. Viele, auch von Elli Spirelli, sind inzwischen dazu gekommen. Eine gute Gelegenheit, einige wieder hoch zu holen.

Nach einigen Einführungsposts kam die erst große wissenschaftlich Arbeit "Jesus lebt - die Jesuslüge" bei der es uns gelang anhand eines Fotos nachzuweisen, dass Jesus immer noch unter uns weilt. Desillusioniert, abgehärmt, verbittert über das, was wurde, aber ganz zweifelsfrei noch lebendig. Nicht lange danach konnten wir erfreut feststellen "Mohammed kocht". Als feige Dänen Muslime in aller Welt mit schamlosen Karikaturen beleidigten, stellten wir das wahre Mohammedbild gegenüber. Alle sollten wissen, Mohammed war ein weiser, alter Mann der schon die kleinen Mädchen wie erwachsene Frauen liebte. Wir waren stolz, ein Foto von ihm veröffentlichen zu können, das ihn zeigt, wie er in Liebe zu diesen Kindern für sie ein schönes Schweinegulasch kocht. Als Frau von der Leyen als Bildungsministerin die Werte ihres falschen Gottes zum Erziehungsmaßstab für den unschuldigen Nachwuchs machen wollte, knackten wir den Nudelcode und fanden die göttliche Aufforderung "Teert Leyen". Noch heute ist, wenn man nach "Großer Ökumene" googelt, unser Post über die Zeugen Jehovas ganz oben auf der Liste. Kein Superartikel, aber eine Superbotschaft hatten wir im September 2006. Am 16.09.2006 gründete sich die „Kirche des Fliegenden Spaghetti Monsters Berlin-Brandenburg (KdFSM BB), aus der inzwischen die Kirche des FSM Deutschland e.V. wurde. Zum Jahresende zeigte Elli, wie man das Nudlige Lichterfest feiert.

2007 liesen wir es etwas ruhig angehen. Immerhing gelang uns aber im Ultimativen Gottesbeweis der Nachweis der Existenz unseres Monsters.

Dafür legten wir 2008 ne Schippe mehr auf. Wir waren mehrmals mit Anonymus gegen Scientology aktiv, wobei uns einmal die Aufdeckung des Scientology Sex Skandals gelang. Überhaupt haben wir in diesem Jahr so richtig angefangen, uns öffentlich einzumischen. Bei dem Versuch einer kirchengesteuerten Initiative, den Ethikunterricht für alle in Berlin zu kippen, konnten wir nicht abseits stehen und überreichten dem Vertreter des Regierenden Bürgermeisters öffentlich vor dem Roten Rathaus unsere Petition. Das Thema sollte uns noch bis 2009 beschäftigen. Wir mussten feststellen, die Polizei ist für Pro Reli, was uns aber nicht daran hinderte, mit tollen Plakaten zur Volksabstimmung für Nein zu werben. Belohnt wurden wir mit einen sehr schönen Artikel über uns im MAGAZIN. Das Jahr beschlossen wir mit einer Aktion auf dem Weihnachtsmarkt bei der wir den Leuten erklärten, wie Weihnachten wirklich war.

2010 begann mit einem echten Kracher. Wir zelebrierten die wahrscheinlich weltweit erste Taufe im Namen der Pasta, der Soße und der Fleischbällchen. Mit einer gemeinsamen Aktion mit dem EHBB e.V., dem Nimms-Leicht-Stuhl, machten wir weiter. Das brachte, neben der Botschaft, auch großen Spaß. Genau so wie später der 1. Jenaer Atheistentag. Als kurz danach der GeFAHR e.V. forderte, Bibel auf den Index, waren auch wir dabei, genau wie zum Jahresende wieder auf einem Berliner Weihnachtsmarkt.

2011 lief langsam an. Dafür ging es im April dann richtig rund. Erst wollte das Fernsehen eine Nudelmesse aufnehmen. Die Jungs waren gut drauf und haben ein wirklich schönen kleinen Bericht gemacht. Kurz darauf hatten wir richtig Grund zu feiern. Nach mehrjähriger Auseinandersetzung mit dem Finanzamt incl. Rechtsstreit haben wir es endlich geschafft. Wir sind gemeinnützig. Auch wegen Förderung religiöser Zwecke. Vielleicht hatten wir deshalb zum Passtahfest hohen Besuch. ES höchstselbst manifestierte sich in unserem Garten. Im Mai gab es das erste Referat eines Pastafari an einer deutschen Universität. In der Humboldt-Uni ging es um die Geschlechterrollen der Pastafari. Der Juni brachte den Kirchentag in Dresden. Da mussten wir einfach dabei sein. Wir hatten großen Erfolg in der Religionsfreien Zone. Noch nie sind an einem Tag so viel Ungläubige unserem Glauben beigetreten, wie auf unserer Kirchentagsnudelmesse. Im Juli macht Niko Alm in Österreich Furore und brachte das Pastafaritum weltweit zu neuer Geltung. Sein Auftritt war so eindrucksvoll, das manche Pastafari bis heute noch denken, das Nudelsieb und nicht Piratenhut oder Piratentuch wären die reiligiöse Kopfbedeckung in unserem Glauben. Valentin Abgottspon brauchte zur gleichen Zeit Unterstützung und wir konnten nachweisen, dass wir wirklich mit der Discordia in Großer Ökumene sind. Im August war ich dann in Nikos Kielwasser erfolgreich in Deutschland. Natürlich mit der richtigen Kopfbedeckung. ;) Ebenfalls im August erregte die 1. Säkulare Lesung unserer Kirche in Templin großes Aufsehen. Ein, bis jetzt, toller Abschluss war die Antipapstdemo in Berlin. Ja, es ist allerhand passiert um, mit, durch und auch in uns. Fast immer hat es großen Spaß gemacht, die einzig wissenschaftliche Religion zu vertreten. In der Hoffnung, auch ihr hattet euren Spaß an dieser kleinen Zusammenstellung verbleibt nudligst euer





PS. Und wer sich noch nicht satt gesehen hat, dem empfehle ich einen Besuch unseres YouTubekanals .


 



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